Die meisten Menschen entscheiden sich in Deutschland täglich zu duschen. Damit wird das Bedürfnis nach der Körperpflege erfüllt und die Verunreinigungen abgewaschen. Der überwiegende Teil davon sieht die Dusche als Bestandteil der Morgenroutine an. Nach dem Aufstehen trägt das Duschen zum Aufwachen bei und ermöglicht einen angenehmen Start in den Tag.

Doch hast Du Dir überlegt, ob es einen Unterschied macht lieber am Abend oder am Morgen zu duschen? Erfahre, zu welcher Tageszeit die Dusche am sinnvollsten für Dich ist.

Die morgendliche Dusche

Der Morgen stellt für einige Personen eine echte Herausforderung dar. Die Nacht war zu kurz und dennoch rufen die Arbeit oder andere Verpflichtungen. Dir bleibt also nichts anderes übrig, als morgens aufzustehen und den Tag zu beginnen.

Die Dusche hilft Dir hierbei am Morgen, die Müdigkeit zu überwinden. Das Wasser wirkt erfrischend und das Ritual hilft Dir mit dem Schlafen abzuschließen.

Noch wirksamer ist es, wenn Du eine Wechseldusche ausführst. Dabei verwendest Du abwechselnd warmes und kälteres Wasser. Dies bringt den Kreislauf in Schwung und hilft Morgenmuffel in die Gänge zu gelangen[1]https://www.gesundinformiert.de/start/morgenmuffel-so-klappt-das-aufstehen. Bist Du kein natürlicher Frühaufsteher, aber der Wecker klingelt gezwungenermaßen am Morgen, ist die Dusche belebend für Deinen Kreislauf. Du überwindest Deine Müdigkeit und erhältst einen besseren Start in den Tag.

Ebenso ist das Duschen am Morgen sinnvoll, wenn Du nachts zum stärkeren Schwitzen neigst. Eventuell befindet sich Dein Schlafzimmer unter dem Dach und es staut sich die Hitze oder Deine Bettwäsche ist weniger atmungsaktiv. Dann solltest Du morgens duschen, um den Schweiß abzuwaschen und einen strengen Körpergeruch zu vermeiden.

Zudem erweist sich das Duschen am Morgen als hilfreich, wenn Du eine empfindliche Haut besitzt. Während der Nacht sammeln sich dort Fettablagerungen und können die Poren verunreinigen. Dank der Dusche wäschst Du die Verunreinigungen ab und beugst Entzündungen oder anderen Hautveränderungen vor.

Wirkung des abendlichen Duschens

Für das abendliche Duschen gibt es ebenso einige Argumente, die für diese Tageszeit sprechen. So ist auch die Dusche am Abend als Routine mit einigen Vorteilen versehen.

In erster Linie ist es hilfreich abends zu duschen, wenn Du einen anstrengenden Tag hinter Dir hast und etwas Entspannung benötigst. Eine warme und längere Dusche lindert den Stress und stellt einen netten Tagesausklang dar. Du verlierst die Anspannung und bereitest Dich besser auf den Schlaf vor. Somit fällt das Einschlafen leichter und Schlafstörungen treten seltener auf.

Ebenso empfiehlt sich das abendliche Duschen, wenn Du einer körperlich anstrengenden Tätigkeit nachgehst. Duschst Du nicht direkt nach der Arbeit, solltest Du zumindest am Abend duschen, um Deine Haut zu schützen. Denn auch hier gilt, dass die äußeren Einflüsse sowie der Schweiß eine Belastung für Deine Haut darstellen. Ein Juckreiz sowie Entzündungen könnten auftreten, die ein Zeichen dafür sind, dass diese eine besondere Pflege benötigt.

Nutze das abendliche Duschen vor dem Schlafengehen, um Dich ruhiger auf die Nacht einzustimmen[2]https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/warm-duschen-gegen-schlafstoerungen. Du lässt den Stress hinter Dir und Dein Schlaf ist wesentlich erholsamer.

Gibt es eine klare Empfehlung?

Ob man lieber morgens oder abends duschen sollte, hängt vom eigenen Typ und der gewünschten Wirkung ab. Am Abend wirkt sich das Duschen wohltuend für den Schlaf aus, während die morgendliche Dusche eine Erfrischung bietet und Dir den Start in den Tag erleichtert.

Es bleibt daher Dir überlassen, ob Du lieber morgens oder abends die Dusche nutzt. Bist Du Dir unsicher, dann kannst Du auch ruhig zwei Mal täglich duschen. So startest Du sowohl mit mehr Energie in den Tag und erhältst einen netten Abendausklang. Achte allerdings darauf, dass Du keine zu starken Pflegeprodukte verwendest und Deine Haut nicht darunter leidet. Halte das Duschen lieber kürzer und verwende kein zu heißes Wasser. Dann profitierst Du von den Vorteilen der jeweiligen Dusche.

Morgens oder abends duschen

Dein Duschverhalten hängt wesentlich von Deiner Tagesgestaltung und Deinen Vorlieben ab. Eine morgendliche Dusche wirkt anregend auf den Kreislauf und unterstützt das Aufwachen. Am Abend trägt die Dusche zur Entspannung bei und lässt Dich leichter einschlafen.

Eine wissenschaftliche Empfehlung, dass ein Zeitpunkt wesentlich besser sei, gibt es nicht. Du musst für Dich selbst entscheiden, wann die Dusche am ehesten ihren Zweck erfüllt und Du Dich dabei gut fühlst.

Verkraftet es Deine Haut, kannst Du auch zwei Mal am Tag duschen. Eine 5-minütige Dusche ist bereits ausreichend, um den Schmutz abzuwaschen. Dann ist die Belastung für die Haut minimal und Du nutzt die Vorteile der Dusche am Morgen als auch am Abend.

Häufige Fragen

Eine klare Empfehlung, dass das Duschen am Morgen oder Abend besser wäre, gibt es nicht. Während die morgendliche Dusche anregend wirkt und Dich beim Aufstehen unterstützt, stellt eine heiße, abendliche Dusche eine willkommene Entspannung dar. Diese verhilft Dir beim Einschlafen und bereitet Dich auf die Nachtruhe vor. Somit musst Du selbst entscheiden, ob Dir die Dusche am Morgen oder am Abend eher hilft.

Eine klare Uhrzeit, wann die Dusche am besten ist, gibt es nicht. Es empfiehlt sich immer dann zu duschen, wenn Du stark geschwitzt hast oder die Haut einer Belastung unterlagt. Neigst Du zu einem Nachtschweiß, ist eine morgendliche Dusche empfehlenswert. Ebenso könnte das Duschen am Tage oder am Abend sinnvoll sein, wenn Du dort vermehrt schwitzt.

Die meisten Menschen duschen täglich. Sie fühlen sich damit am wohlsten und dämmen den Schweißgeruch ein. Wirklich notwendig ist das tägliche Duschen allerdings nicht. Schwitzt Du wenig und gehst keiner anstrengenden Tätigkeit nach, ist das Duschen alle zwei Tage ebenso ausreichend. Vertraue Deinem eigenen Gefühl der Körperpflege und ob dies Deiner Haut gut tut. Jeden Morgen zu duschen, ist daher nicht zwingend notwendig.

Schwitzt Du stärker, treibst Sport oder bist generell sehr aktiv, fühlst Du Dich mit einer Dusche am Tag nicht zufrieden. Ein Schweißgeruch könnte auftreten und das unreine Gefühl Dich stören. Mehrmals am Tag zu duschen, ist nicht zwangsläufig schädlich. Das Duschen beeinträchtigt allerdings den natürlichen Schutzfilm der Haut. Je nach Hauttyp solltest Du daher das Duschen lieber kürzer halten oder auf einmal am Tag begrenzen. Andernfalls leidet die Barriere zu stark und Hautunreinheiten sind die Folge. Bist Du Dir unsicher, dann dienen Dermatologen als Ansprechpartner, um Dich hierbei aufzuklären, ob das mehrmalige Duschen am Tag für Deine Haut schädlich wäre.

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