Das Solarium verhilft Dir, einen bräunlichen Teint zu erreichen, welcher bei einem wolkenbehangenem Himmel in Deutschland kaum auf natürlichem Wege entsteht. Dieses Schönheitsideal ist die meiste Zeit des Jahres nur mit dem Besuch in einem Solarium zu erzielen.

Beliebt ist das Kunstlicht zudem im Winter, wenn das natürliche Sonnenlicht nur in sehr begrenztem Maße zur Verfügung steht. Der Lichtmangel begünstigt eine Winterdepression und schwächt das Immunsystem. Durch das künstliche Licht wird die Vitamin-D-Produktion angekurbelt und dem saisonalen Stimmungstief entgegengewirkt.

Damit die Bräune erhalten bleibt, sind einige Verhaltensregeln zu beachten. Dabei hält sich hartnäckig das Gerücht, dass das Duschen nach dem Solarium schädlich wäre. Stimmt dieser Mythos oder besitzt das Duschen nach dem Solarium keinen sichtbaren Effekt auf Deine Bräune?

Kein Einfluss auf die Bräune

Der Hauptgrund, weshalb das Duschen nach dem Solarium gefährlich sein soll, geht auf die Qualität der Bräune zurück. Es besteht die Angst, dass Flecken auftreten und der Bräunungseffekt für kürzere Zeit anhält.

In der Praxis zeigt sich jedoch kein Unterschied. Du darfst nach dem Solarium direkt wieder duschen und Dich auf diese Weise von dem Bad im künstlichen Licht erholen. Denn nach dem Solariumsbesuch könntest Du verschwitzt sein und ein unangenehmer Geruch auftreten. Um Dich besser zu fühlen, ist das Duschen erlaubt. Es beeinträchtigt die Bräune keinesfalls.

Gleiches gilt auch für das Bad in der natürlichen Sonne. Die dort erhaltene Bräune wird durch das Duschen nicht beeinträchtigt. Auch die Wirkung einer Rotlichtlampe ist durch das Duschen nicht angegriffen. Die Durchblutung ist weiterhin erhöht und die Muskeln bleiben entspannt. Eine heiße Dusche trägt zu dieser Wirkung sogar noch bei und begünstigt den Blutfluss.

Vorsicht vor trockener Haut

Uneingeschränkt ist das Duschen nach dem Solarium allerdings nicht zu empfehlen. Wahr ist, dass es die Bräune nicht beeinflusst und der Hautteint verändert bleibt. Allerdings könnte die Dusche zu einem Austrocknen der Haut beitragen.

Denn der Solariumsbesuch stellt eine hohe Belastung für die Haut[1]https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/krebs/solarium-gefaehrliche-braeune-725383.html dar. Diese verliert an Feuchtigkeit und fühlt sich trockener an.

Das Duschen verstärkt das Austrocknen der Haut. Denn unter dem Einfluss des Wassers wird der natürliche Schutzfilm gestört. Diese Störung ist umso stärker, je heißer das Wasser ist. Daher solltest Du mit dem Duschen oder Baden vorsichtig sein, falls Du unter einer empfindlichen Haut leidest. Ein zu häufiges Duschen erweist sich als nachteilig und nicht förderlich für Deine Haut.

Die Haut vor dem Austrocknen schützen

Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut trägt zur Qualität der Bräune bei. Eine trockene Haut erscheint schneller blass und verliert die Bräune. Ist die Haut hingegen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt, behält sie den Teint und die Wirkung des Solariums besteht länger. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, die Hautschicht besonders vor dem Austrocknen zu schützen.

Vor dem Solariumsbesuch bietet sich das Auftragen einer feuchtigkeitsspendenden Tanning-Lotion an. Diese wirkt dem Feuchtigkeitsverlust entgegen und bereitet die Haut auf das Einwirken des Kunstlichts vor. Damit wird bereits während des Sonnenbads die Haut bestens versorgt und die Pflege fällt im Anschluss wesentlich leichter.

Des Weiteren solltest Du auf aufwendige Pflegeanwendungen verzichten. Ein Peeling mag zwar zur Regeneration der einzelnen Hautschichten förderlich sein, doch stellt dies eine zusätzliche Belastung nach dem Solarium dar. Dies führt dazu, dass die Bräune schneller verblasst und neue Haut die Farbpigmente ersetzt.

Duschst Du nach dem Besuch im Solarium, ist hierfür eine pflegende Body Lotion vorteilhaft. Diese versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und fördert die langanhaltende Bräune. Halte das Duschen eher kurz und verzichte auf Duschgele, die der Haut Feuchtigkeit entziehen.

Als vorteilhaft erweisen sich Pflegeprodukte, die auf die Aloe Vera setzen. Diese spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern kühlt die Haut. Damit wirkt der Pflanzenstoff anregend und wirkt Verbrennungen entgegen. Insbesondere nach einem längeren Bad in der natürlichen Sonne ist dies hilfreich, um die Hautschäden zu mindern und die Regeneration zu fördern.

Das Duschen nach dem Solarium

Das Gerücht, dass man nach dem Solarium nicht duschen dürfte, erweist sich als haltlos. Das Duschen ist erlaubt und stellt, richtig ausgeführt, einen wunderbaren Abschluss im Sonnenstudio dar.

Damit die Bräune länger vorhanden bleibt und die Haut einen schönen Eindruck hinterlässt, ist auf die richtige Pflege zu achten. Beim Duschen sollten nur sanfte und feuchtigkeitsspende Duschgele verwendet werden. Dies trifft etwa auf ein Baby Duschgel oder Produkten auf Basis der Aloe Vera zu.

Halte die Dusche eher kurz und verzichte auf zu heißes Wasser. Dann strapazierst Du die Haut weniger und das Bräunen zeigt einen lang anhaltenden Effekt.

Dusche nach dem Solarium guten Gewissens und es wird keinen negativen Effekt auf das Bräunen haben. Damit ist der Mythos eindeutig widerlegt und nach dem Solarium duschen stellt kein Problem dar.

Häufige Fragen

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass das Duschen nach dem Solarium die Bräune beeinträchtigt und die Haut schneller verblasst. Dieses Risiko ist jedoch unwahr und das größte Risiko besteht in einem Austrocknen der Haut. Mit der richtigen Pflege ist das Duschen direkt nach dem Sonnenbaden möglich und zuträglich für die Gesundheit der Haut.

Während des Sonnenbadens verliert die Haut Feuchtigkeit. Dies sollte mit passenden Pflegeprodukten ausgeglichen werden. Hierfür bieten sich eine Tanning Lotion im Vorfeld sowie ein Duschgel auf Aloe Vera Basis im Anschluss an.

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